Ein Erfahrungsbericht

Z. ist eine Mutter Mitte 30. Persönliche Details und die Initialen wurden verändert. In dem vorangegangenen Training machten wir Übungen zur positiven Beeinflussung des Stress- und des Schmerzgedächtnisses. 

Hallo Johannes,

ich wollte Dir und Brigitte ja schon lange ein Feedback geben. Na ja irgendwie hat mich dabei die Schieberitis erwischt.

Also bei mir hat sich einiges verändert. Meine komplette Wahrnehmung ist irgendwie anders. Als ich nach Hause kam, war es erst mal so ein Gefühl als sei der Nebel um mich herum verschwunden. Ich nehme die Probleme die meine Kinder haben jetzt irgendwie stärker wahr, aber ohne diesen Schmerz und diese Schuldgefühle. (...)

Ich bin auf einmal wieder in der Lage realistisch zu sehen, was eigentlich los ist. Ich verdränge die Probleme nicht mehr so, weil sie ja auch nicht mehr schmerzen. Ich kann in die Schule von X. (Sohn 8J.) laufen, ohne Trauergefühl, ohne Herzklopfen und ohne diesen extremen Schmerz im Bauch. Dann habe ich viel mehr Vertrauen zu X. (Sohn 8J.).

Als ich ihn mir bei der Behandlung, als weichen Ball auf meinem Schoß vorgestellt hatte und danach die Augenbewegungen machte, hatte ich geschwind einen extremen trauernden Schmerz empfunden, Dich dann entsetzt angeschaut und gedacht: „ jetzt hast Du ihn mir genommen.“ Ich meine Du hast das gespürt und mir vermittelt, dass es gut so ist. Der Ball war größer geworden, die vermutlich zu starke Bindung gelöst und die Lehrerin nicht mehr so bedrohlich für meinen Sohn.

Nun hat die Lehrerin aber in den letzten Wochen extrem zugelegt X. (Sohn 8J.) zu triezen. Ich bin trotzdem cool geblieben und konnte meinen X. (Sohn 8J.), weil eben der Schmerz nicht da ist unterstützen.

Ich bin einfach vollkommen in der Lage , kontrolliert Umzusetzen was ich gelernt habe. Dann habe ich Selbstkontrolle ! Mein Schalter kippt nicht mehr um. Wenn ich mich aufrege dauert das ein paar Sekunden, dann ist gut!! (...) Ich habe dann kein schlechtes Gewissen mehr, ich rationalisiere nicht mehr. Ich rutsche nicht mehr so auf meinem Gefühl aus. Das bedeutet kaum Streit, kein sinnloses Gemecker, keine depressive Phase danach. Dann konnte ich auch mit der Sekretärin (die Steinplatte) telefonieren und hatte kein Herzklopfen mehr.

Mein Gesicht wirkt nicht mehr so eingefallen, ich habe wieder Backen und nachdem ich jetzt auch noch einen fetzigen Kurzhaarschnitt habe, sagen alle die mich sehen: „Man sieht, dass es Dir so richtig gut geht“ Und so geht’s mir auch wirklich!!!

Ich kann schlafen, ich bin keine einzige Nacht mehr aufgewacht und habe gegrübelt. Vor der Behandlung bin ich ziemlich oft aufgewacht ( phasenweise jede Nacht) und konnte grübelnd nicht mehr einschlafen.

Einmal hatte ich Lampenfieber vor einem Elternabend, einer neuen Klasse meines Mittleren, wo ich auch noch zu spät kam. Ich „flexte“ mich auf dem Parkplatz und konnte dann ruhig und gelassen beim Elternabend erscheinen, mich vorstellen und sogar ohne „Blackout“ meine Meinung vertreten.

Dann fuhr ich mit Fieber auf der Autobahn in einen Tunnel, wo ich beim Einfädeln von einem Laster erschreckt wurde und totale Panik bekam, den Tunnel nicht mehr aushalten konnte. Ich übersetzte schnell, machte vorsichtig drei Augenbewegungen ( mehr wäre wohl etwas gefährlich gewesen ;-) *) und siehe da mir ging es sofort besser!!

*(emoflex® niemals während des Fahrens von Fahrzeugen aller Art ausführen!)

Normalerweise habe ich um diese Zeit (seit 28 Jahren) heftigen Heuschnupfen. Irgendwie merke ich davon dieses Jahr kaum was. (...)

X. (Sohn 8J.) hat sich auch verändert. Er schien sofort viel entspannter, geht mit einem Lächeln in die Schule, naja verweigert aber trotzdem. ( würde ich unter diesen Umständen aber auch! Den Friedhof hat er vorerst nicht erwähnt und sogar eine kleine Spinne angefasst.

Nach ein paar Tagen kam er aber zu mir und meinte es wäre ja nicht mehr so schlimm, aber er habe immer noch Angst vor dem Tod. Ich fragte ihn, ob er Brigitte mal anrufen möchte. Dann meinte er: Komm wir flexen das jetzt. Er beschrieb sein Gefühl als ein Rohr in dem er gefangen unter der Erde sitze, holte sich als positives Bild mich als eine goldene Hundepfote dazu, nach den Augenbewegungen hatte ihn die Pfote befreit und er war auf einer Wiese mit vielen Zacken und holte sich den Papa als Didgeridoo, und seine Geschwister als hmm, weiß nicht mehr als was dazu. Er machte noch einmal

Augenbewegungen und sah uns alle auf einer Blumenwiese Hand in Hand. Alles sehr fantasievoll. Naja seit her hat er nie mehr diese Angst erwähnt.

Dann hat er mit mir das „ich will“ geflext und ich muss sagen er ist echt flexibler und kann auch wenns manchmal ein bisschen dauert umschalten. Immerhin! Vorher konnte er das in manchen Situationen überhaupt nicht und es eskalierte dann extrem. Auch X.s (Sohn 8J.) Therapeut hat bei ihm eine positive Veränderung bemerkt.

Y. (Tochter 11J.) ist sehr erstaunt über meine Veränderung und fängt jetzt doch so langsam an, emoflex® an sich selbst anzuwenden. So erzählte sie mir, dass sie während dem Singen im Chor Panik und Schwindel bekam, schnell flexte und sich so vor einer Ohnmacht retten konnte.

emoflex® ist wirklich genial!! Du hast wohl das fehlende Puzzleteil von verschiedenen Anwendungen gefunden. Schon in den Märchen werden Gefühle in Bilder übersetzt. Hab ich das dann nicht sogar instinktiv so gemacht? Bei meinem Märchen hole ich meine Zuschauer beim erzählen in ein trauriges Gefühl und dann töpfere ich einen Zwerg ( ich übersetzte) als der dann lustig zu singen anfängt, lachen die Zuschauer. (aktivieren?) In

der Kinesiologie aktiviert man rechte und linke Gehirnhälfte,...

Beim letzten (...)-treffen konnte ich von meinen Erfahrungen mit emoflex® berichten. Alle sind jetzt erst recht neugierig, vor allem weil sie mich als eine viel gefestigtere Persönlichkeit erlebt hatten. Am liebsten würden einige von uns an der SRD-Schulung teilnehmen. Mal schauen was sich so in unserer Zukunft tut. Weil ich jetzt nicht mehr alles so überstürze, überlege ich das alles jetzt sehr genau. Erst mal muss ich hier mein Leben geregelt bekommen, Geld verdienen, den Heilpraktiker machen... (…)

Vielen Dank von mir und meiner Familie (mein Mann besonders), auch an Deine Liebe Frau,

Liebe Grüße

Z.